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Anreise mit Hund in die Toskana

Reise mit dem Auto

Vor der Reise
Tiere sollten bei Fahrten im Auto ausreichend gesichert sein. In Deutschland ist dies längst Pflicht und wird bei Nichtbeachtung mit Bußgeld geahndet! Am besten eignen sich hierzu spezielle Transportboxen, die je nach Größe des Tieres im Handel oder beim Tierarzt erhältlich sind. Neben dem Sicherheitsaspekt für Haustier und Fahrer fühlen sich Tiere, die an ihre Box (= Höhle) gewöhnt sind, darin wohl und verhalten sich während der Fahrt ruhig. Beginnen Sie rechtzeitig mit der Gewöhnung!
Sofern Ihr Tier während der Fahrt zu Übelkeit neigt, sprechen Sie Ihren Tierarzt an, damit er Ihrem Vierbeiner ein geeignetes Medikament dagegen verschreibt. Durch entsprechende Fütterung können Sie unterstützen: Die letzte Mahlzeit sollte zwölf Stunden vor Abreise gegeben werden. Bei kürzeren Fahrten ist es ratsam, erst am Ankunftsort zu füttern. Bei längerem Fahren sollten Sie bei Pausen kleine Portionen zwischendurch füttern. Wichtig: Wasser sollte jederzeit zur Verfügung stehen.

Während der Autoreise
Für alle Autoreisen gilt: Legen Sie regelmäßig Pausen ein, damit sich Ihr Hund bewegen und frisches Wasser trinken kann. Nehmen Sie hierzu einfach eine Thermosflasche Trinkwasser sowie einen Napf mit und schon sind Sie ungebunden, wo Sie pausieren möchten.
Versuchen Sie, längere Autofahrten in die kühlen Morgen- oder Abendstunden zu verlegen. Das
ist für Sie und Ihr Tier angenehmer. Insbesondere ältere, junge und tragende Vierbeiner reagieren auf hohe Temperaturen sehr empfindlich! Falls Sie eine längere Autoreise bei Hitze nicht vermeiden können, beobachten Sie Ihr Tier regelmäßig, um sicher zu gehen, dass es nicht überhitzt. Insbesondere ist es wichtig, regelmäßig Pausen zu machen, bei denen das Tier Schatten aufsuchen kann.
Erste Anzeichen für eine Überhitzung sind Abgeschlagenheit, Unruhe oder Taumeln. Zeigt Ihr Tier eine solche Verhaltensweise, bringen Sie es an einen kühlen Ort und bieten Sie ihm frisches Trinkwasser an. Zeigt das Tier schon Krämpfe, Atemnot oder gar Bewusstlosigkeit, besteht akute Lebensgefahr! Bedecken Sie Ihren Hund oder Ihre Katze dann mit feuchtkalten Tüchern und suchen Sie schnellstmöglich den nächsten Tierarzt auf.
Im Sommer sollten Sie Ihr Tier grundsätzlich nie im geparkten Auto zurücklassen, auch nicht für kurze Zeit. Denn selbst leicht geöffnete Fenster bieten keine ausreichende Luftzirkulation. Manche Hunde lieben es, sich während der Fahrt den Wind um die Nase wehen zu lassen. Augenentzündungen sind häufig die Folge! Achten Sie deshalb darauf, dass Ihr Vierbeiner keinen Zug bekommt.
Vermeiden Sie – wenn irgendmöglich – Verkehrsstauungen, die eine Autofahrt unnötig verlängern. Sie tun sich und Ihrem Tier einen Gefallen, wenn Sie die Empfehlungen der Radiosender beachten.
Wenn während der Fahrt größere Höhenunterschiede bewältigt werden müssen, bieten Sie Ihrem Tier etwas zum „Kauen” an. Dadurch baut sich der Ohrendruck ab.
Falls Sie eine Autofähre benutzen, um an Ihr Reiseziel zu gelangen, erkundigen Sie sich vorher im Reisebüro oder bei der Fährgesellschaft, ob Tiere auf der Fähre erlaubt sind und zu welchen Bedingungen: Je nach Dauer der Überfahrt müssen die Tiere im Auto verbleiben oder werden in speziellen Käfigen / Boxen untergebracht.

Am Urlaubsort
Grundsätzlich gilt: Vermeiden Sie unnötigen Kontakt mit einheimischen und insbesondere mit herrenlosen Artgenossen, es könnten dabei Krankheiten übertragen werden.
In der Mittagshitze sollten Sie die Bewegungsaktivität Ihres Tieres einschränken und ihm einen kühlen, schattigen Liegeplatz anbieten. Wenn Sie sich mit Ihrem Hund am Strand aufhalten, denken Sie daran, ausreichend Süßwasser und seinen Napf mitzunehmen. Lassen Sie ihn auf keinen Fall Salzwasser trinken. Sie können Ihrem Vierbeiner etwas Gutes tun, indem Sie für ihn einen großen nassen Sandberg aufhäufen. Er wird sich bestimmt gerne bis zum Bauch darin eingraben, um sich zu kühlen.
Vorsicht vor Sonnenbrand beim Hund! Besonders gefährdet ist der Nasenspiegel, vor allem, wenn er helle, unpigmentierte Stellen hat. Cremen Sie diese Stellen gut mit einer wasserfesten Sonnencreme ein. Hunde mit weißem, kurzem Fell und wenig Unterwolle (wie z.B. West Highland White Terrier, Dalmatiner oder Bullterrier) sollten sich möglichst nur im Schatten aufhalten, denn bei ihnen ist die Gefahr des Sonnenbrandes besonders hoch. Wenn Sie mit Ihrem Hund am Strand waren und er ein ausgiebiges Bad in den Wellen genossen hat, sollten sie ihn am Abend immer mit Süßwasser abduschen, damit sein Fell nicht verklebt.
Wiedereinreise nach Deutschland
Damit die Einreise problemlos klappt, sollten Sie sich im Vorfeld nach den Einreisebestimmungen nach Deutschland erkundigen; diese können je nach Urlaubsland unterschiedlich sein.

Reise mit der Bahn

Neben den allgemein gültigen Hinweisen, die bei Flug- und Autoreise vermerkt wurden, sind im folgenden Abschnitt noch einige Informationen aufgeführt, die Sie auch unter http://www.bahn.de finden. Bitte erkundigen Sie sich auch hier frühzeitig über die Besonderheiten, wie zum Beispiel Umsteigebahnhöfe, Anschlusszeiten etc. der von Ihnen geplanten Strecke.
Hinweise für die Mitnahme von Hunden
• Die Mitnahme von kleinen Hunden (bis zur Größe einer Hauskatze) im Transportbehälter ist unentgeltlich.
• Größere Hunde zahlen den halben Fahrpreis, müssen angeleint sein und einen geeigneten Maulkorb tragen
• Blindenführhunde und Begleithunde eines schwerbehinderten Menschen sind vom Maulkorbzwang ausgenommen.
• Bei den Länder-Tickets und dem Schönes-Wochenende-Ticket sind entgeltpflichtige Hunde als Person/Erwachsener zu berücksichtigen.
• Für Hunde können keine Sitzplatz-Reservierungen getätigt und keine Online-Tickets zum Selbstausdruck gebucht werden. Die Online-Buchung von Fahrkarten für Hunde ist hingegen per Postversand möglich, wenn Sie angeben, dass ein Kind von 6-14 Jahren ohne Begleitung verreist.
• Für City Night Line und DB Autozug gelten jeweils besondere Bedingungen.
• Bei internationalen Reisen ist für Hunde grundsätzlich der Kinderfahrpreis 2. Klasse zu zahlen.

Reise mit dem Flugzeug

Vor der Flugreise
Erkundigen Sie sich rechtzeitig in Ihrem Reisebüro oder bei Ihrer Fluggesellschaft über Möglichkeiten, Bedingungen und Kosten einer Tierbeförderung. Ein Tipp: Meist ist die Anzahl der beförderten Tiere pro Flug limitiert; buchen Sie deshalb besonders frühzeitig.
Das Mitfliegen in der Kabine ist nur für Hunde und Katzen bis ca. 5 - 8 kg Körpergewicht (inkl. Transportbehältnis) möglich. Das Transportbehältnis muss wasserdicht und luftdurchlässig sein und darf die üblichen Handgepäckmaße nicht übersteigen. Ihre Fluggesellschaft wird Ihnen gerne nähere Einzelheiten mitteilen.
Alle größeren/schwereren Tiere werden in speziellen Flugboxen im Gepäck- bzw. Frachtraum befördert. Die Flugboxen können Sie entweder direkt bei den Fluggesellschaften oder im Fachhandel kaufen. Achten Sie beim Kauf darauf, dass Ihr Tier darin bequem liegen, sitzen, stehen und sich umdrehen kann. Geben Sie Ihrem Tier ausreichend Zeit, sich an den Umgang mit der Transportbox zu gewöhnen. Das reduziert den Stress während der Flugreise deutlich.
Noch einige Tipps für den Einsatz der Transportbox:
• Schreiben Sie außen deutlich und in mehreren Sprachen darauf, dass es sich um ein lebendes Tier handelt.
• Markieren Sie eindeutig, wo bei der Transportbox „oben” ist. Eine kleine „persönliche Nachricht” in der Sprache des Ziellandes verstärkt die Beziehung zum Personal. Zum Beispiel: „My name is Laci, I’m 4 years old and a little scared. Please take good care of me”.
• Kleben Sie außen auf die Transportbox eine Klarsichthülle, in der sich Fotokopien des Impfpasses und etwaiger Einreiseuntersuchungen befinden. Ihr Name, Ihre Adresse und Ihre Telefonnummer sollten ebenfalls angegeben sein. Es ist ebenfalls ratsam, zusätzlich die Adresse eines Freundes im Herkunftsland mit anzugeben.
• Für den Fall, dass Ihr Tier in Ihrer Abwesenheit einmal aus der Box geholt werden muss, empfiehlt es sich, oben auf die Box mit Klebeband eine Ersatzleine zu kleben.
• Ein „Insider-Tipp”: Füllen Sie den Wasserbehälter vor dem Abflug mit Eiswürfeln, um das Auslaufen von Wasser während des Transports der Box zu verhindern. Kurze Zeit später hat Ihr Hund trotzdem etwas zu trinken. Beachten Sie jedoch, dass sich der Hund nur im Notfall in seine Box entleeren wird und er deshalb nicht zu viel darin trinken sollte.
• Legen Sie die Flugbox mit einer saugstarken Unterlage aus, damit eventuell Erbrochenes oder auch Urin aufgenommen werden kann. Die Unterlage befestigen Sie am besten mit doppelseitigem Klebeband am Boden der Box.

Der Flug
Versuchen Sie immer einen Direktflug zu Ihrem Reiseziel zu buchen. Ferner sollten Sie, wenn möglich, an einem Wochentag fliegen. Diese Flüge sind oft weniger ausgebucht und dadurch weniger stressig für Sie und Ihr Tier. Während der heißen Monate ist die Gefahr der Überhitzung für das Tier nicht zu unterschätzen. Lassen Sie sich deshalb lieber einen Flug am frühen Morgen oder am späten Abend geben.
Wie bei allen längeren Reisen sollte die letzte Mahlzeit zwölf Stunden vor Abflug gegeben werden. Für Reisen, die länger als 24 Stunden dauern, sollten Sie etwas Trockenfutter mitnehmen, das gegebenenfalls vom Flugpersonal verabreicht werden kann.
Holen Sie Ihr Tier sofort nach der Landung persönlich ab. Informieren Sie sich am besten vorher beim Ankunftsflughafen, wie die Ausgabestelle heißt und wo sie sich im Flughafengebäude befindet. Nehmen Sie sicherheitshalber Kopien von allen Unterlagen mit, die am Transportkäfig befestigt sind. Zusätzlich empfehlen wir, zwei Farbfotos mitzuführen: Eines von Ihrem Tier und eines mit Ihnen und Ihrem Tier, damit Sie im Zweifelsfalle beweisen können, dass das Tier Ihnen gehört.
Die Telefonnummer Ihres Tierarztes kann ebenfalls nützlich sein.

Am Urlaubsort
Grundsätzlich gilt: Vermeiden Sie unnötigen Kontakt mit einheimischen und insbesondere mit herrenlosen Artgenossen, es könnten dabei Krankheiten übertragen werden.
In der Mittagshitze sollten Sie die Bewegungsaktivität Ihres Tieres einschränken und ihm einen kühlen, schattigen Liegeplatz anbieten. Wenn Sie sich mit Ihrem Hund am Strand aufhalten, denken Sie daran, ausreichend Süßwasser und seinen Napf mitzunehmen. Lassen Sie ihn auf keinen Fall Salzwasser trinken. Sie können Ihrem Vierbeiner etwas Gutes tun, indem Sie für ihn einen großen nassen Sandberg aufhäufen. Er wird sich bestimmt gerne bis zum Bauch darin eingraben, um sich zu kühlen.
Vorsicht vor Sonnenbrand beim Hund! Besonders gefährdet ist der Nasenspiegel, vor allem, wenn er helle, unpigmentierte Stellen hat. Cremen Sie diese Stellen gut mit einer wasserfesten Sonnencreme ein. Hunde mit weißem, kurzem Fell und wenig Unterwolle (wie z.B. West Highland White Terrier, Dalmatiner oder Bullterrier) sollten sich möglichst nur im Schatten aufhalten, denn bei ihnen ist die Gefahr des Sonnenbrandes besonders hoch. Wenn Sie mit Ihrem Hund am Strand waren und er ein ausgiebiges Bad in den Wellen genossen hat, sollten sie ihn am Abend immer mit Süßwasser abduschen, damit sein Fell nicht verklebt.
Wiedereinreise nach Deutschland
Hierbei sind die Einreisebestimmungen nach Deutschland zu beachten, die je nach Urlaubsland unterschiedlich sein können.

Reiseplaner
• Fragen Sie Ihren Tierarzt nach „Reisekrankheiten”, vor denen Sie Ihr Tier durch Impfung, Mücken-/Zeckenschutz oder Medikamente schützen sollten. Gemeinsam mit ihm können Sie außerdem eine auf Ihr Haustier und Ihr Zielland abgestimmte kleine Reiseapotheke zusammenstellen.
• Vielen unbekannt, aber dennoch Fakt: In Deutschland gelten in jedem Bundesland unterschiedliche Bestimmungen hinsichtlich der Hundeverordnung. Diese Bestimmungen sollten Sie kennen, wenn Sie Ihren Urlaub innerhalb Deutschlands verbringen bzw. Rast- und Parkplätze anfahren. In jedem Fall sollten Sie Leine und ggf. Maulkorb mitführen.
• Einige Hunde oder Katzen reagieren insbesondere bei längeren Reisen übernervös oder ängstlich. Sprechen Sie Ihren Tierarzt auf mögliche Beruhigungsmittel für Ihren Begleiter an. Ideal ist, die Wirksamkeit des ausgewählten Mittels vor der „großen Reise” bei Ihrem Tier auszuprobieren.
• Wenn Sie eine Hündin haben, lohnt es sich, vor der Reise auszurechnen, ob sie während des Urlaubs läufig werden kann. Besprechen Sie mit Ihrem Tierarzt, ob es möglich ist, eine kurzzeitige hormonelle Verschiebung durchzuführen. Dies kann Ihren Aufenthalt deutlich angenehmer machen, denn insbesondere in südlichen Ländern gibt es zahlreiche herrenlose Rüden, die Ihnen und Ihrem Vierbeiner lästig werden oder gar Krankheiten übertragen können.
• Denken Sie daran, dass für viele Tiere eine Futterumstellung ein zusätzlicher Stressfaktor ist und es zu Magen-Darm- Störungen kommen kann. Nehmen Sie wenn möglich ausreichend Futter von zu Hause mit; insbesondere Trockenfutter eignet sich dafür ideal. Müssen Sie dennoch am Urlaubsort eine Futterumstellung durchführen, vollziehen Sie das schrittweise, indem Sie allmählich größer werdende Portionen des neuen Futters unter das gewohnte Futter mischen.
• Übrigens, bei einem Aufenthalt in ungewohnt warmem Klima ist der Appetit Ihres Vierbeiners oft vermindert. Dies ist allerdings kein Grund zur Sorge, solange Ihr Tier dabei nicht deutlich an Gewicht verliert. Übrig gelassenes Futter sollten Sie nicht noch einmal anbieten, da es in der Hitze leicht verderben und die Ursache von Magen-Darm-Störungen sein kann.
• Lassen Sie Ihr Tier möglichst nicht aus Näpfen trinken, die allgemein zugänglich sind. Es besteht die Gefahr der Ansteckung durch kranke Tiere, die aus diesem Napf getrunken haben.
• Damit Sie sich nicht unbeliebt machen: Decken Sie sich mit ausreichend Kottüten ein, um die Notdurft Ihres Tieres aufzusammeln und zu entsorgen.

Quelle Intervet Deutschland GmbH
Alle Angaben wurden direkt anhand der Angaben von Botschaften/Konsulaten sowie der neuen EU-Gesetzgebung überarbeitet und sorgfältig zusammengestellt. Für ihre Richtigkeit kann jedoch keine Gewähr übernommen werden – trotz EU-Bestimmungen kann es zu unterschiedlichen Auslegungen der Länder kommen. Es empfiehlt sich, rechtzeitig vor Antreten der Reise beim zuständigen Konsulat/der zuständigen Botschaft nachzufragen und sich Auskünfte schriftlich bestätigen zu lassen. Wir können nicht alle Länder aufführen, bitte erfragen Sie Vorschriften der hier nicht aufgeführten Länder bei den jeweils zuständigen Konsulaten.
http://www.auswaertiges-amt.de – gibt Auskunft zu Botschafts- / Konsulatsadressen
http://www.verbraucherministerium.de – Reisen mit Haustieren; Auskünfte zu Reisen innerhalb Deutschlands und den Besonderheiten der Bundesländer sowie zum internationalen Reiseverkehr, Adressen zuständiger Veterinärbehörden.

 

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